Baden-Baden / StraĂburg, 07/04/2022
Nach zwei Jahren der EinschlieĂung und verschiedener EinschrĂ€nkungen aufgrund der Gesundheitskrise konnte die Generalversammlung des Deutsch-Französischen Wirtschaftsclubs am Oberrhein endlich als PrĂ€senzveranstaltung stattfinden.
Alle Mitglieder freuten sich daher auf ein Wiedersehen, und die Umgebung des Baden-Airparks trug dazu bei, dass die Veranstaltung zu einem auĂergewöhnlichen Ereignis wurde.
Die 40 Teilnehmer hÀtten am liebsten "abgehoben", als der Flughafenbus, der alle Teilnehmer an Bord genommen hatte, die 3,5 km lange Start- und Landebahn des Flughafens hinauffuhr (ausnahmsweise mit eingeschalteten Startbahnampeln), aber es fehlte ein wenig an Geschwindigkeit (die 60 km/h des Busses reichten nicht aus) und ein paar zusÀtzliche PS unter der Motorhaube, um dies zu schaffen. Es war eine einzigartige Erfahrung, mit dem Bus dort zu fahren, wo wir normalerweise mit dem Flugzeug fahren.
Uwe Kotzan, seit 2021 Direktor des Baden-Airparks, verstand es, die Teilnehmer zu begeistern, indem er wÀhrend der Rundfahrt die verschiedenen Einrichtungen und Besonderheiten des Flughafens vorstellte. Dabei hielt er engen Kontakt zum Tower, da die Flugzeuge wÀhrend dieser Zeit stÀndig landeten.
Nach dem sehr schönen und beeindruckenden Ritt ĂŒber die Start- und Landebahn des Flughafens legten die Teilnehmer einen Zwischenstopp in den Hangars der Firma ACM ein, die im Luftcharter und in der Wartung mittelgroĂer Bombardier-Jets von Privatkunden tĂ€tig ist. So konnten sie ein Flugzeug besichtigen, das im Rahmen seiner 10-Jahres-Ăberholung, die zwischen 4 und 12 Monaten dauert, komplett ausgebeint wurde.
Beim nÀchsten Zwischenstopp gab es einen Einblick in die vielfÀltigen TÀtigkeiten der Flughafenfeuerwehr, bevor eines der beiden riesigen Flughafenlösch- und Rettungsfahrzeuge vorfuhr und den staunenden Teilnehmern seine beeindruckende Löschkraft demonstrierte.
ZurĂŒck in der alten Abflughalle des Flughafens ging Uwe Kotzan auf die Geschichte des Flughafens ein und stellte die Entwicklung der Passagierzahlen sowie die verschiedenen Projekte zur Ansiedlung von Unternehmen im Gewerbepark des Flughafens vor. Er betonte, dass der Baden-Airport die Gesundheitskrise besser ĂŒberstanden habe als viele andere FlughĂ€fen. Er glaube auch, dass er spĂ€testens 2024 wieder die 1,3 Millionen Passagiere von 2019 erreichen werde. SchlieĂlich wies er darauf hin, dass es eine enge Zusammenarbeit mit Frankreich gebe, sei es bei der Flugsicherung, die vollstĂ€ndig von StraĂburg aus durchgefĂŒhrt werde, oder bei der Betankung von Charter- und Linienflugzeugen, die zu einem groĂen Teil aus dem Elsass kĂ€men.
In naher Zukunft plant Uwe Kotzan, das Einzugsgebiet des Baden-Airparks weiter in Richtung Frankreich auszudehnen. Zu diesem Zweck sucht er sehr aktiv nach französischem Personal. Auch viele andere Unternehmen im Baden-Airpark kÀmpfen darum, elsÀssische FachkrÀfte und Auszubildende in den technischen Bereichen zu finden. CAFA RSO hat angeboten, sein Netzwerk zu aktivieren.
Bevor ein leckeres Catering die Mitarbeiter des Flughafens und die GĂ€ste des CAFA-RSO zu einem Glas Freundschaft zusammenbrachte, prĂ€sentierten die Vorstandsmitglieder auf der formellen Generalversammlung die Veranstaltungen und Zahlen des vergangenen Jahres sowie einen Ausblick auf die laufenden Projekte. Der Vorstand, der Schatzmeister und die RechnungsprĂŒfer wurden entlastet, die bisherigen Vorstandsmitglieder in ihren Ămtern bestĂ€tigt und die FormalitĂ€ten korrekt und zĂŒgig abgewickelt.
Anstelle des Aufbruchs setzte sich schlieĂlich das lang ersehnte Get-Together durch.
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