„Weitermachen und ein herzliches Dankeschön“

Ergebnis der Mitglieder-Befragung des CAFA RSO

Baden-Baden/Strasbourg, 8.4.2020

An unserer Mitgliederbefragung nahmen an 10 Tagen von Ende November bis Anfang Dezember nur etwa 11 % unserer aktiven Mitglieder teil. Solch niedrige Rücklaufquoten sind im Vereinsbereich typisch häufig zu beobachten. Trotzdem läßt sich erstaunlicherweise eine gewisse Repräsentativität in der Zusammensetzung feststellen. Das gilt sowohl für die Nationalität bzw. Sprachwahl bei der Beantwortung der Fragen (35% deutsch, 65% französisch), der Geschlechtszugehörigkeit (26% Frauen, 74% Männer), als auch bei der Alterszusammensetzung der Teilnehmenden (23 % 40+, 35% 50+, 42% 60+) und ihrer Zuordnung zu ihrer beruflichen Funktion (42% Selbständige oder Unternehmer und 26% Manager1). 

Insofern sind die übrigen nachfolgenden Antworten der Umfrage durchaus ernstzunehmende, repräsentative Aussagen.

Fangen wir mit dem „Wichtigsten“, nämlich dem Geldbeutel, an: Der überwiegende Teil der Mitglieder2 empfindet den Jahresbeitrag des CAFA RSO als genau angemessen (90%). Knapp 10% sprachen sich sogar für eine Erhöhung aus. Circa 35% der Mitglieder sind durch Mund-zu-Mund-Propaganda auf den Club aufmerksam geworden, jeweils 13% wurden durch das Internet oder früher durchgeführte Veranstaltungen aufmerksam, und 39% konnten sich gar nicht mehr erinnern, wodurch sie auf den CAFA stießen. Als Aperçu sei erwähnt, daß auch zwei der Gründer aus dem Jahre 2005 an der Umfrage teilnahmen und die Frage deshalb nicht beantworten konnten.

Der überwiegende Teil der Mitglieder assoziiert den CAFA RSO mit deutsch-französischer Kooperation, was nicht wirklich verwunderlich ist. Unsere Einladungen und die Vorabinformationen zu unseren Veranstaltungen erreichen einen Zufriedenheitsgrad von 83 Punkten3 und werden zu knapp 100% am liebsten per Mail erhalten. 81 Punkte erreichen im Schnitt unsere Events selbst, und 79 Punkte erhält unsere Themenauswahl. Weniger hohe Zustimmung erfährt das anschließende Networking. Hier sind aber natürlich auch alle Mitglieder gefordert, sich aktiv einzubringen! 

Alles in allem wurden unsere Veranstaltungen somit als „gut“ bewertet. Dabei lässt sich ein Trend beobachten, dass Mitglieder „der ersten Stunde“ eher etwas unzufrieden scheinen. Früher war halt alles besser, wie wir ja allgemein wissen! 

Die Mischung von virtuellen Treffen und Live-Veranstaltungen wird allgemein als ideal betrachtet, wobei letztere nicht mehr als 50 Km von Strasbourg entfernt sein sollten (55%), während 39% der Mitglieder auch weitere Wege in Kauf nehmen würden. Als neue oder unterrepräsentierte Formate wurden Webinare und gemeinsame Diners empfohlen. 

Zulegen muss unser Club bei der Erreichbarkeit des Vorstandes (nur 73 Punkte), was aber nichts daran ändert, dass über 90 % der Mitglieder den Club weiterempfehlen würden.

Soziale Medien und die Homepage spielen bei der Mitglieder-Kommunikation naturgemäß eher eine geringere Rolle. Für die Mitglieder-Akquisition werden sie aber als wichtig eingestuft. Auch die Presse sollte stärker über uns berichten. 

Die offenen Fragen unserer Umfrage beinhalten vielfältige Anregungen. Dabei wurden sehr viel Verständnis für die Corona-bedingten Einschränkungen des Club-Lebens gezeigt, und die positiven Seiten der Video-Konferenzen betont.

Angeregt für die „Zeit danach“ wurden sowohl Themen-Wochenenden mit Exkursionen in andere Städte (wofür auch zusätzliche Geld-Sammlungen jenseits der Mitgliedsbeiträge akzeptiert würden), als auch die Herausgabe eines (virtuellen) Jahrbuchs, um eine nachhaltigere Dokumentation unserer Veranstaltungen zu erreichen.

Sehr schmeichelnd und anspornend für den Vorstand sind Aussagen wie die, welche die Überschrift dieser Auswertung bildet, oder auch Aufmunterungen, wie: „Weitermachen wie bisher“, „Continuer, être dynamique, ambitieux, positif“, und die alles zusammenfassende Bewertung „Toller Verein zum deutsch-französischen Austausch“, dem sich ein „herzliches Dankeschön“ anschließt.

Dieses gibt der Vorstand gerne an alle Mitglieder weiter, die sich an der Umfrage beteiligt haben. Wir werden uns auch weiterhin motiviert dafür einsetzen, die rheinüberschreitende Zusammenarbeit zu forcieren!

 

1 hier gab es nicht 100 % Zuordnungen

2 ab hier wird im Text  – wie begründet – von der Repräsentativität der Aussagen ausgegangen.

3 bezogen jeweils auf 100 maximal erreichbare Punkte

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