Schulterschluss zwischen Baden und Elsass: 

Bio-Musterregion Baden+ im Gespräch mit Bio en Grand Est

Baden/Alsace (red). Die Bio-Musterregion Mittelbaden+ (bioregion-mittelbaden.de) wurde am 10.12.2020 vom Baden-Württembergischen Landwirtschaftsminister Peter Hauk als eine von fünf neuen der insgesamt 14 Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg anerkannt. Die Initiative des Gemeinwohl-Forum-Baden hatte dazu mehr als 500 Landwirte, Imker, Winzer, Bierbrauer, Händler, Gastronomen und Verbraucher* aus den Landkreisen Rastatt, Ortenaukreis, dem Stadtkreis Baden-Baden und dem Elsass in mehreren Gründungsveranstaltungen zusammengeführt. Das Ziel, auch das benachbarte Elsass in die Zusammenarbeit zur biologisch-ökologischen Landwirtschaft einzubeziehen, unterstützt der deutsch-französische Bürgerfonds im Jahr 2021 mit einer Anschubfinanzierung.

Der Deutsch-Französische Wirtschaftsclub am Oberrhein vermittelte nun über sein Rhein überschreitendes Unternehmernetzwerk Pierre Hoerter (Soli’Vers) als Ansprechpartner im Elsass. Der Landwirt und Winzer aus Molsheim hat in den letzten Jahrzehnten im Elsaß ein großes Netzwerk aufgebaut, dessen Mitglieder er für eine Zusammenarbeit mit der Bio-Musterregion begeistern möchte. Unterstützt wird er von Bernard Wentz (ebenfalls Soli’Vers).

Sein Badisches Pendant ist Günther Beikert (Scientists for future).

Denkbar sind gemeinsame Produktideen der badischen und elsässischen Landwirte und Winzer, eine vernetzte Vermarktung und – nicht zuletzt – die zwischenmenschliche Kontaktaufnahme zwischen den Unternehmern in der Landwirtschaft und ihren regionalen Kunden zwischen Schwarzwald und Vogesen.

Dazu gehören auch Essen, Trinken und gemeinsames Feiern. Dies soll sobald wie möglich an besonderen Symbol-Tagen und -Orten in Baden und Elsass stattfinden. Verbunden werden diese Events und Netzwerk-Knoten durch einen bereits gestarteten Staffellauf.

Um all dies auch umzusetzen, hat Pierre Hoerter den Kontakt zu Joseph Weissbart, den Technischen Direktor des Netzwerkes der französischen Bio-Landwirtschaft, „Bio en Grand Est“, an einem virtuellen Tisch mit den Badischen Akteuren zusammengeführt. Alleine in der jüngst neu gegründeten „Europäischen Gebietskörperschaft Elsass“ sind etwa 1.000 Bio-Bauern in diesem Netzwerk organisiert.

Der erste Austausch zeigte daher schnell, dass im Badischen Teil des Oberrhein-Gebietes noch ein großer Nachholbedarf besteht, was durch die Bio-Musterregion verändert werden soll.

Ein erstes gemeinsames Treffen ist im Elsass für den 24.04. vorgesehen, das von Pierre Hoerter (Elsass) und Günther Beikert (Bioregion Mittelbaden+) vorbereitet wird und auf dem schon einige Stationen im Elsass für den Staffellauf fest eingeplant werden sollen  – sofern Corona das zulässt.

Alle weiteren Informationen finden Interessierte Betriebe und Verbraucher unter www.bioregion-mittelbaden.de (bei Aktuelles) oder direkt über die beiden Korrespondenten.

Foto: Erstes Kooperationsgespräch der Bio-Musterregion mit ihren Ansprechpartnern im Elsass (von links nach rechts: Raphaela Riedmiller-Kuttnick-Wicht (GFB), Pierre Hoerter (Elsässischer Korrespondent, Soli’vers) Frohmut Menze mit Hertha Beuschel-Menze (beide GFB), darunter: Joseph Weissbart (Bio en Grand Est), Helga Decker (Musterregion) Günther Beikert (Badischer Korrespondent, Musterregion), Thomas Huber (Zeller Mühle) und Marduk Buscher (CAFA-RSO)

*(immer m/w/d)

 

Initiativen:

Bio-Musterregion Baden+

GemeinwohlForum Baden

CAFA-RSO

Bio en Grand Est

 

Ansprechpartner:

Pierre Hoerter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! // Soli'vers

Günther Beikert Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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