Foto: Die Vortragenden auf dem Foto sind Hélène DROMAIN, Vize-Präsidentin der Métropole Grand Lyon, zuständig für die Europäische und Internationale Zusammenarbeit und den Tourismus, Thomas PRÖPSTL, Deutscher Generalkonsul in Lyon, und Patrick Stefan RHEINERT, Ehrenpräsident CAFAURA, Architekt und Initiator des Netzwerks der CAFA

Der 20. Kongress der CAFAs wurde dieses Jahr in dem stark von der COVID-19-Pandemie geprägten Kontext und unter strikter Einhaltung der Regeln für Versammlungen organisiert. Ursprünglich hätte diese Veranstaltung bereits im April stattfinden sollen, musste aber wegen den Lockdown-Maßnahmen verschoben werden.

Zur Erinnerung: Das Netzwerk der Deutsch-Französischen Wirtschaftsclubs vereinigt insgesamt 20 Clubs in Frankreich und Deutschland beziehungsweise mehr als 2000 Unternehmensmitglieder.

Die hervorragende Organisation des diesjährigen Kongresses wurde vom Wirtschaftsclub der Region Auvergne-Rhône-Alpes – CAFAURA – geleistet, insbesondere von dessen Co-Präsidenten Xavier DUQUENNE and Oliver WIESIKE. Aktiv unterstützt wurden sie dabei von der Métropole Grand Lyon. Einen schönen Rahmen für die Veranstaltungen bot der Festsaal des Hôtel Lyon Métropole.

Die Eröffnungsansprachen wurden gehalten von Hélène DROMAIN, Vize-Präsidentin der Métropole Grand Lyon, zuständig für die Europäische und Internationale Zusammenarbeit und den Tourismus, Thomas PRÖPSTL, Deutscher Generalkonsul in Lyon, und Patrick Stefan RHEINERT, Ehrenpräsident CAFAURA, Architekt und Initiator des Netzwerks der CAFA.

Das zentrale Thema der diesjährigen Ausgabe der Veranstaltung war der am 22. Januar 2019 unterzeichnete Aachener Vertrag. Unter dem Titel „En finir avec les murs -Neue Perspektiven für Grenzüberschreitungen“ wurden im Rahmen von vier Podiumsdiskussionen verschiedene Aspekte des Vertrages näher beleuchtet.

·       Die Reizthemen: der Aachener Vertrag aus grenzüberschreitender Perspektive (zu diesem Thema konnte übrigens „unser“ CAFA RSO aus der Sicht des einzigen rheinüberschreitender Clubs im Netzwerk einen besonderen Beitrag leisten).

·       Wie nehmen sich die deutsch-französischen Unternehmen der Themen des Vertrages an? Mitwirkung von vier Vertretern deutscher Unternehmen mit Niederlassungen in der Region Auvergne-Rhône-Alpes (Bayer, Winterhalter, Boehringer und Ferchau).

·       Kultur, Erziehung, Forschung und Mobilität: ist es Zeit für ein neues Programm Erasmus+?

·       Nachhaltige Entwicklung, Klima, Umwelt und wirtschaftliche Angelegenheiten: die deutsch-französische Zusammenarbeit im Bereich der Innovation und der erneuerbaren Energien

Pandemiebedingt musste die Zahl der physischen Teilnehmer leider auf 80 beschränkt werden. Doch dank der eingesetzten technischen Mittel hatten zahlreiche Mitglieder in Deutschland und Frankreich die Möglichkeiten, die Diskussionen live zu verfolgen und sich im Anschluss selbst aktiv in der Videokonferenz einzubringen.

Der nächste Kongress der Deutsch-Französischen Wirtschaftsclubs wird 2021 in Düsseldorf stattfinden.

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